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Psychosomatische Erkrankungen – Therapie in Berlin Mitte

Psychotherapie bei psychosomatischen Erkrankungen in Berlin Mitte

Psychosomatische Erkrankungen sind körperliche Beschwerden, die durch psychische Belastungen entstehen oder verstärkt werden. Verhaltenstherapie in Berlin Mitte hilft, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.

Was ist eine psychosomatische Erkrankung?

Der Begriff „psychosomatisch" setzt sich aus den griechischen Wörtern „Psyche" (Seele) und „Soma" (Körper) zusammen und verweist auf die enge Verbindung zwischen Geist und Körper. Seelische Belastungen können sich in körperlichen Symptomen zeigen, die oft schwer zu diagnostizieren und zu behandeln sind. In der Medizin spricht man auch von einer somatoformen Störung.

Häufige psychosomatische Erkrankungen

Psychosomatische Beschwerden können unterschiedlichste Körpersysteme betreffen. Einige der häufigsten sind:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Reizdarmsyndrom, Magengeschwüre
  • Herz-Kreislauf-Probleme: Bluthochdruck, Herzrasen
  • Atemwegserkrankungen: Asthma, Hyperventilation
  • Hauterkrankungen: Neurodermitis, Psoriasis
  • Schmerzen: Chronische Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Fibromyalgie

Ursachen psychosomatischer Erkrankungen

Psychosomatische Erkrankungen entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel von psychischen, sozialen und biologischen Faktoren. Diese Erkrankungen sind das Ergebnis der Wechselwirkungen zwischen Geist und Körper, wobei psychische Belastungen körperliche Symptome hervorrufen oder verstärken können.

Psychische Faktoren

Chronischer Stress, Angst oder unverarbeitete Erlebnisse aktivieren das Nervensystem und die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol. Solche Zusammenhänge kennen wir auch aus der Alltagssprache: Wer sich vor lauter Sorgen „den Kopf zerbricht" oder bei Aufregung einen „Kloß im Hals" spürt, erlebt genau diese Verbindung zwischen Psyche und Körper.

Soziale Faktoren

Konflikte in der Familie, Streit am Arbeitsplatz oder gesellschaftlicher Leistungsdruck wirken sich oft körperlich aus. Wenn uns etwas „auf den Magen schlägt" oder jemand uns „über die Leber gelaufen" ist, zeigt sich der soziale Stress ganz unmittelbar im Körper.

Biologische Faktoren

Auch eine genetische Veranlagung, hormonelle Schwankungen oder ein durch Dauerstress geschwächtes Immunsystem spielen eine Rolle – wer dauerhaft „die Nase voll hat", kämpft mitunter tatsächlich häufiger mit Erkältungen und Infekten.

Persönlichkeitsmerkmale

Perfektionismus, hohe Selbstkritik und die Neigung, „die Zähne zusammenzubeißen" statt sich Unterstützung zu holen, erhöhen die Anfälligkeit für psychosomatische Beschwerden.

Beispiel (Name geändert, Beispiel fiktiv): Ein Patient kam wegen wiederkehrender Magenkrämpfe zu uns, für die trotz mehrerer ärztlicher Untersuchungen keine körperliche Ursache gefunden wurde. Erst im Gespräch wurde deutlich, dass die Beschwerden immer dann auftraten, wenn ein wichtiges Projekt bei der Arbeit anstand. In der Therapie lernte er, seinen inneren Erwartungsdruck zu erkennen und Anspannung frühzeitig abzubauen – die Magenkrämpfe traten danach nur noch selten auf.

Diagnostik psychosomatischer Erkrankungen

Die Diagnose einer psychosomatischen Erkrankung braucht Zeit und Sorgfalt – schließlich geht es darum, Sie als ganzen Menschen zu verstehen, nicht nur ein einzelnes Symptom. Deshalb betrachten wir körperliche und psychische Zusammenhänge gemeinsam:

  • Ausführliche Anamnese: Im persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Krankheitsgeschichte, aktuelle Beschwerden und Ihre Lebenssituation.
  • Körperliche Untersuchung: Gemeinsam mit Ärzt:innen schließen wir zunächst organische Ursachen aus.
  • Psychologische Tests und Fragebögen: Sie helfen, mögliche psychosomatische Zusammenhänge sichtbar zu machen.
  • Multidisziplinärer Ansatz: Bei Bedarf arbeiten wir eng mit Hausärzt:innen, Fachärzt:innen und anderen Psychotherapeut:innen zusammen.

Behandlung: Verhaltenstherapie bei psychosomatischen Beschwerden

In der Verhaltenstherapie schauen wir gemeinsam auf die Verbindung zwischen psychischen und körperlichen Symptomen. Sie lernen zu verstehen, wie Stress, belastende Gedanken und Gefühle Ihre körperlichen Beschwerden auslösen oder verstärken können.

Ein wichtiger Baustein ist die kognitive Umstrukturierung: Wir erkennen gemeinsam belastende Denkmuster und wandeln sie in realistischere Gedanken um. Parallel dazu vermitteln wir Ihnen Stressbewältigungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Achtsamkeit oder Atemübungen.

Auch an Verhaltensänderungen arbeiten wir gezielt: Ungesunde Muster, die Ihre Beschwerden verstärken, werden erkannt und Schritt für Schritt verändert. Stehen Angst oder Vermeidungsverhalten im Vordergrund – etwa bei chronischen Schmerzen –, kann zusätzlich Expositionstherapie helfen.

Auch Biofeedback kann unterstützen: Dabei lernen Sie, körperliche Funktionen wie Herzfrequenz oder Muskelspannung bewusst wahrzunehmen und durch Entspannung positiv zu beeinflussen.

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Professionelle Hilfe bei psychosomatischen Beschwerden

Eine frühzeitige Diagnose und die passende Therapie können Ihnen helfen, Ihre Beschwerden zu lindern und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Psychosomatische Erkrankungen behandeln in Berlin Mitte – Termin (Behandlung auch als Online-Videotherapie) bei den Psychotherapeutinnen vereinbaren: (030) 97 98 27 85 oder Online-Terminvereinbarung

Häufig gestellte Fragen zu psychosomatischen Erkrankungen

Was bedeutet „psychosomatisch"?

Psychosomatisch bedeutet, dass seelische Belastungen körperliche Beschwerden verursachen oder verstärken können. Geist und Körper stehen dabei in enger Wechselwirkung, sodass psychischer Stress oft zu körperlichen Symptomen führt.

Wie entstehen psychosomatische Erkrankungen?

Psychosomatische Erkrankungen entstehen durch das Zusammenspiel von psychischen, sozialen und biologischen Faktoren. Stress, Ängste, traumatische Erfahrungen oder ungelöste Konflikte können körperliche Reaktionen auslösen oder verstärken.

Welche Symptome können bei psychosomatischen Störungen auftreten?

Die Beschwerden sind vielfältig und reichen von Magen-Darm-Problemen über Herz-Kreislauf-Beschwerden bis hin zu Hautreaktionen oder chronischen Schmerzen. Häufig finden Ärztinnen und Ärzte keine eindeutige körperliche Ursache.

Wie hilft Psychotherapie bei psychosomatischen Erkrankungen?

In der Psychotherapie werden die zugrunde liegenden seelischen Belastungen erkannt und bearbeitet. Verhaltenstherapie, Achtsamkeit und Entspannungstechniken helfen, Stress zu reduzieren und Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Sind psychosomatische Erkrankungen heilbar?

Viele Patientinnen und Patienten erleben durch Psychotherapie eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden. Entscheidend ist eine frühzeitige Behandlung und die Bereitschaft, auch seelische Ursachen anzuschauen.